Sin SUL


Am Freitag habe ich meinen SUL abgeholt. Bin schon sehr gespannt, den Vogel in der Luft zu sehen. Leider Winking ist in der letzten Zeit hier bester Wind, immer 2-4 Bft, so dass der filigrane Drachen (228g) gar nicht in die Luft dürfte - er ist mit 0,5-2 Bft angegeben. Das heißt: langsames Rückwärtsgehen reicht, um ihn fliegen zu lassen.
Aber vor allem müsste hier endlich mal gemäht werden, damit das Vergnügen losgehen kann. Auf meiner Stammwiese reicht das Gras zur Zeit bis zu den Achseln, und auf den herrlich gemähten Flugplatz kann ich nur wochentags, wenn dort keine Segelflieger unterwegs sind. Ein Trost: Derzeit ist aber ohnehin mein Zeitplan völlig vom Schuljahresende vereinnahmt - ich hätte guten Gewissens sowieso keine Zeit.
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Displayfehler


Schlagartig sah gestern abend mein N95 so aus.
Ich habe keine Ahnung, was das für ein Fehler im Display ist. Muss wohl mal das Nokia-Service-Center aufsuchen - hoffentlich gilt das noch als Garantiefall. Sad
UPDATE: Nein, ist kein Garantiefall, sondern einfach ein zerbrochenes Display. Sad Kostet im Nokia-Service-Center 80€. Sad Dann habe ich aber mal recherchiert und festgestellt, dass das Ersatzteil im Versandhandel für 30€ zu haben ist, und der Einbau dürfte kein wirkliches Problem darstellen. Bin mal gespannt. Happy
UPDATE II: Operation geglückt. Ich bekam zunächst einen Schreck, als das Display erst mal schwarz blieb. Ich musste aber nur ein bisschen am Kabel zuppeln, dann ging’s. Jetzt überlege ich aber, nicht nur ob, sondern welche Gürteltasche ich mir zulege. Die Dinger sind zwar eigentlich ein ästhetischer Fauxpas, aber sie verhindern so einen Schaden wie den oben gezeigten nachhaltig. Außerdem ist meine Hosentasche ohnehin zu voll: Geldbörse, Taschenmesser, Schlüssel, Handy... Aber Handtäschchen für Männer sind nun wirklich keine Alternative...
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Kalkofe

Ich bin über einen sehr interessanten Podcast gestolpert: Oliver Kalkofe hält eine Keynote auf den Münchner Medientagen - oder besser eine Standpauke. Er erklärt auf seine bewährt intelligente und amüsante Weise, dass das Fernsehen tot ist und warum es tot ist. Zusammengefasst: Die Verantwortlichen meinen, nicht anders zu können, und so schlimm sei es ja gar nicht, denn der Zuschauer wolle das ja alles sehen und schalte auch ein.
Fast alle seine Thesen kann ich nicht nur aus eigener Erfahrung bestätigen. Auch aus unterrichtender Medienkritiker verfolge ich seit mittlerweile mehr als zehn Jahren, wie sich der Umgang mit dem Fernsehen bei meinen Schülern verändert. Das ist massiv! In den 90er-Jahren war die Unterrichtseinheit ‚Fernsehen‘ im Deutschunterricht der Klasse 9 noch sehr beliebt und auch sehr nötig. Heute müsste man eigentlich mal eine vernünftige Einheit zum Internet entwickeln, denn die Jugendlichen schauen einfach so gut wie nicht mehr fern.
Interessant an der verlinkten Datei ist übrigens tatsächlich nur die erste halbe Stunde, nämlich Kalkofels Keynote. Daran schließt sich eine Podiumsdiskussion an, in der Vertreter verschiedener Sender auf die Keynote reagieren und darstellen, dass sie nicht anders können und dass es so schlimm ja gar nicht sei, denn der Zuschauer wolle das ja alles sehen und schalte auch ein.
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